Frühe Projektbeteiligung als entscheidender Erfolgsfaktor für die Markteinführung neuer Feste Fahrbahn-Lösungen.
Etablierte Oberbaulösungen haben klare Vorteile: Sie sind bekannt und werden regelmäßig ausgeschrieben. Neue Systeme müssen sich ihren Platz im Markt erst erarbeiten.
Die Lösungen der Rhomberg Sersa Rail Group haben überzeugende Vorteile: Die Feste Fahrbahn IVES punktet mit schneller Einbauzeit, in der Praxis bewiesener Dauerhaftigkeit und hoher Modularität, die bei Reparatur und Rückbau am Ende der Lebensdauer besondere Vorteile bietet. Das Übergangsmodul V-TRAS ist für alle Feste Fahrbahn-Systeme, die an Schotteroberbau angrenzen, geeignet und reduziert Instandhaltungszyklen um 400 % und mehr. Dadurch reduziert es Sperrpausen, Langsamfahrstellen und Instandhaltungskosten.
Die Einführung eines neuen Oberbausystems in den Markt ist jedoch nicht allein eine Frage der technischen Qualität. Die Hürden sind struktureller Natur. Beschaffungsprozesse in der Bahninfrastruktur sind in der Regel spezifikationsgetrieben: Werden die technischen Eigenschaften eines Systems nicht von Beginn an in den Ausschreibungsunterlagen berücksichtigt, hat es im Wettbewerb kaum eine Chance – unabhängig von seinen tatsächlichen Vorteilen.
Eine gute Lösung ist es, Fachleute aus Technik und Planung frühzeitig zusammenzuschliessen – idealerweise lange vor Beginn der Ausschreibung. Denn dann stehen die technischen Spezifikationen deutlich früher im Fokus und bereits zum Start können die Anforderungen so gestaltet werden, dass am Ende das tatsächlich beste Produkt ausgewählt werden kann.
Planer:innen profitieren nicht nur von anwendungsorientiertem Fachwissen, das über Lehrbücher und Datenblätter hinausgeht, sondern auch von der praktischen Erfahrung der ausführenden Seite. Der frühe Austausch zwischen Planung und Ausführung eröffnet zusätzliche Gestaltungsspielräume – von der konstruktiven Auslegung über die Bauablauflogistik bis hin zum Gesamtkonzept – und legt Optimierungspotenziale offen, die sonst oft erst in späteren Projektphasen sichtbar werden.
Fazit
Neue Lösungen benötigen Fürsprecher:innen. Die frühe Einbindung überführt diese Rolle in einen strukturierten und transparenten Prozess – zum Vorteil von Infrastrukturbetreibern, Planenden und der Weiterentwicklung innovativer Oberbautechnologien.