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Die Südstrecke wird Wirklichkeit

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Lesedauer: 3 Minuten

RSRG baut kräftig mit: Nach der erfolgreichen Ausrüstung des Koralmtunnels ist die Gruppe beim Semmering gefordert.

Als die ÖBB im Dezember 2025 die erste offizielle Fahrt durch den Koralmtunnel feierte, waren auch Vertreter:innen der RSRG dabei – und in Gedanken schon bei „ihrem“ nächsten Südstrecken-Großprojekt.

 

Mit einer Gesamtlänge von 470 Kilometern, von der nördlichen bis zur südlichen Staatsgrenze Österreichs, durch vier Bundesländer und zwischen drei Landes hauptstädten ist die ÖBB-Südstrecke eines der größten und spektakulärsten Infrastrukturprojekte der Alpenrepublik jemals. Und als Teil des Baltisch-Adriatischen-Korridors, der mittelfristig die Ostsee auf dem Landweg mit dem Mittelmeer verbinden wird, ist das imposante Bauvorhaben zudem von unschätzbarem Vorteil für eine optimale Anbindung an aufstrebende Wirtschaftsräume und wichtige Seehäfen.

 

An über 100 Projekten entlang dieses Korridors arbeitet die ÖBB-Infrastruktur AG, um die 3,5 Millionen Menschen im Einzugsgebiet mobiler zu machen und ihnen einen noch leichteren und günstigeren Zugang zu Gütern aus aller Welt zu ermöglichen. Zwei der grössten dieser Projekte sind der Semmering-Basistunnel zwischen Niederösterreich und der Steiermark sowie die Koralmbahn, die Graz und Klagenfurt unter der Koralpe hindurch verbindet.

 

Schon heute werden auf den Strecken der Südbahn etwa 37 Millionen Fahrgäste und 22 Millionen Tonnen Güter pro Jahr befördert. Zukünftig werden diese auf einer ausgebauten Hochleistungsstrecke schneller und nachhaltiger ans Ziel kommen. Mit der Inbetriebnahme des neuen, grossen Tunnels gehören die betrieblichen und logistischen Einschränkungen für Fahrten über den Semmering der Vergangenheit an und der Semmering ist kein zeitraubendes und kostspieliges Hindernis mehr. Die neue Strecke der Koralmbahn wiederum umfährt das enge Murtal und den steilen Neumarkter Sattel.

RSRG vorne mit dabei

Sowohl am Koralm- als auch am Semmering-Basistunnel war und ist die Rhomberg Sersa Rail Group entscheidend beteiligt: Den Koralmtunnel, mit 33 Kilometern der sechstlängste Eisenbahntunnel weltweit, hat der Bahntechnikspezialist gemeinsam mit seinem ARGE-Partner Porr bahntechnisch aus gestattet, elektro- und maschinentechnisch ausgerüstet und damit pünktlich zum Fahrplanwechsel im Dezember 2025 betriebsbereit gestellt. Dazu realisierten die Bahntechnik- Expert:innen knapp 66 Kilometer Feste Fahrbahn und zeichneten für sämtliche bautechnischen Baumassnahmen bis hin zur Inbetriebnahme verantwortlich.

 

Gleiches vollbringt das ARGE-Team aktuell mit Planung und Ausführung der bahntechnischen Ausrüstung des Semmering-Basistunnels. Bis zur geplanten Inbetriebnahme im Dezember 2029 werden die Partner im praktisch gleichen Umfang wie beim Koralmtunnel zur fristgerechten Inbetriebnahme der Strecke beitragen.

 

„Der Auftragsgewinn für die bahntechnische Ausstattung und Ausrüstung des Semmering-Basistunnels ist für uns eine tolle Bestätigung der Arbeit, die wir im Koralmtunnel geleistet haben“, freut sich Gernot Gassner, Geschäftsführer des Projektgeschäfts bei der Rhomberg Sersa Rail Group. „Und auch hier werden wir unser Know-how als Komplettanbieter und aus einer Vielzahl erfolgreich umgesetzter Projekte wieder sehr gerne einbringen.“

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