Erst verknüpfte Daten über alle Phasen hinweg entfalten das volle Potenzial der Digitalisierung.
Mit ihren „Digital Rail Services“ (DRS) verfolgt die Rhomberg Sersa Rail Group das Ziel, die Vorteile digitaler Technologie entlang des gesamten Projektlebenszyklus wirksam einzusetzen, um den Kundennutzen zu maximieren – auch in der direkten Zusammenarbeit mit den Kunden als Dienstleister.
Vollbahnen, ÖPNV- und Industriekunden profitieren bereits heute vom kurzfristigen Mehrwert digitaler Werkzeuge bei der Bestandserfassung, Planung und Ausführung sowie im Betrieb und Unterhalt ihrer Infrastrukturen. Dieser Nutzen lässt sich durch den kombinierten Einsatz verschiedener Tools und durch Synergien über den gesamten Projektverlauf hinweg weiter steigern. Das volle Potenzial der Digitalisierung entfaltet sich jedoch erst durch die Kombination mehrerer Lösungen, die auf eine gemeinsam erzeugte Datenbasis zurückgreifen und in einem durchgängigen Prozess über die Grenzen klassischer Projektphasen hinauswirken.
1+1 ergibt mehr als 2
Der entscheidende Schritt, um den Nutzen der einzelnen Lösungen exponentiell zu steigern, liegt in der phasenübergreifenden Verknüpfung der Daten und Anwendungen. Was in einer guten Bestandserfassung entsteht, bildet die Grundlage für Planung und Simulation und macht diese wesentlich effizienter und hoch wertiger. Was in der Planung entwickelt wird, steuert massgeblich die Qualität und Effizienz in der Ausführung. Und was während der Ausführung erfasst wird, schafft die Basis für den späteren Betrieb. Genau diese durchgängige Nutzung von Informationen ist der Schlüssel zu höherer Effizienz, Qualität und Transparenz.
Ein Beispiel aus der Projektierungsphase: Eine präzise digitale Bestandserfassung mag im ersten Moment wie ein zusätzlicher Aufwand erscheinen. Ihr voller Nutzen zeigt sich jedoch in der verbesserten Projektkommunikation, dem breiteren Projektver ständnis und damit einhergehend einer höheren Planungssicherheit und Entscheidungsqualität. Ähnlich verhält es sich mit modellbasierten Planungen oder Bauablaufsimulationen, deren Wirkung weit über die jeweilige Phase hinausgeht und zukünftige Projekte verbessert.
Ein konkreteres Beispiel aus der Ausführungsphase: Drohnenbil der liefern wertvolle Einblicke in den Baufortschritt, ebenso ein GIS-System wie „Maps of RSRG “, das diese Daten übersichtlich darstellt. Erst durch die automatisierte Baufortschrittskontrolle mit dem Q-tainer lassen sich beide Lösungen aber effizient verknüpfen und ihr Nutzen sowie ihre Akzeptanz deutlich steigern.
Digitalisierung bedeutet daher nicht nur, Prozesse zu digitali sieren, sondern sie neu zu denken – vernetzt, durchgängig und datenbasiert. Erst wenn Informationen über alle Phasen hinweg genutzt werden, entsteht ein echter Mehrwert für alle Beteiligten.
Genau hier setzen die DRS an: Sie verbinden Technologien, Daten und Prozesse zu einem integrierten Gesamtsystem – für ein deutlich grösseres Potenzial. Wirtschaftlich, qualitativ und nachhaltig.