Die Lebensdauer konnte durch umfassende Generalüberholungen verlängert werden.
Die Maschinen gehören Iarnród Éireann – Irish Rail (IÉ) und werden von der Rhomberg Sersa Rail Group in Irland betrieben und instand gehalten. Für mehrere Maschinen waren jedoch umfassende Überholungen erforderlich. Nach einer wettbewerblichen Ausschreibung erhielt die RSRG im Jahr 2023 den Auftrag.
Vier der Maschinen wurden von den Spezialist:innen der RSRG in Spremberg, Deutschland, überholt. „Wir haben sehr eng mit dem Team in Spremberg zusammengearbeitet und trotz der durch den Ukrainekrieg verzögerten Lieferung der ersten Maschine verlief alles reibungslos“, sagt COO Robbie Mullen.
Jede Maschine wurde vollständig zerlegt und die einzelnen Komponenten wurden entweder überholt oder ersetzt. Anschliessend wurden die Maschinen wieder zusammengebaut und neu lackiert, bevor sie zur Prüfung und Inbetriebnahme nach Irland zurücktransportiert wurden.
Die erste überholte Maschine war die 742, gefolgt von der 743 und der 751. Die letzte Stopfmaschine, 744, wurde im Mai dieses Jahres erfolgreich nach Irland zurückgeliefert. Die fünfte Maschine, die ebenfalls Teil des Überholungsauftrags war, war die Schotterreinigungsmaschine 781. Aufgrund der Beschaffenheit der Maschine und ihres Einsatzplans wurde entschieden, die Überholung schrittweise in Irland durchzuführen.
Jeden Winter wurde sie für drei Monate ausser Betrieb genommen, wobei jeweils unterschiedliche Bereiche überholt wurden. Im vergangenen Winter wurde sie vollständig neu lackiert. „Diese Überholungen sind von grosser Bedeutung, da sie die Lebensdauer der Maschinen verlängern“, so Mullen. „Diese Maschinen sind hochspezialisiert, kostenintensiv und zugleich essenziell für einen reibungslosen Betrieb der Kundendienste. Sie in bestmöglichem Betriebszustand zu halten, ist daher ein Gewinn für alle. Neben der Verlängerung der Lebensdauer reduzieren diese Überholungen auch das Risiko von Ausfällen während eines Einsatzes, was sich andernfalls negativ auf den Zugbetrieb auswirken kann. “ Und er ergänzt: „Ein grosser Dank gilt Olli Wittich, Tim Wellschmidt und Max Weise in Spremberg, die diese Zusammenarbeit zu einem solchen Erfolg gemacht haben.“